STERNZEICHEN

Sternzeichen, auch Tierkreiszeichen genannt, sind sehr wichtig für die westliche Astrologie, da sie den Jahreslauf der Sonne in zwölf dreißig Grad umfassende Abschnitte unterteilen. Diese Abschnitte tragen die Namen von zwölf Sternbildern der Ekliptik.
Vor 2500 Jahren waren diese Sternbilder deckungsgleich mit den Sternzeichen, jedoch haben sie sich aufgrund der Präzession inzwischen gegeneinander verschoben.

Die zwölf astrologischen Sternzeichen können in vier Gruppen zu je drei Zeichen eingeteilt werden. Bei diesen handelt es sich um die Wasserzeichen, die Feuerzeichen, die Luftzeichen und die Erdzeichen.

Menschen, die in die gleiche Gruppe hineingeboren werden, sagt man eine charakterliche Ähnlichkeit nach.

Die Sternzeichen tragen zwar alle die Namen von Ekliptiksternbildern, jedoch sind sie in der abendländischen Astrologie an die astronomischen Jahreszeiten gebunden. Bei dieser abendländischen Astrologie handelt es sich um die sogenannte tropische Astrologie, derzufolge man die Himmelskörper des Sonnensystems in Relation zum Frühlingspunkt gedeutet. Zum Frühlingsbeginn, dem Beginn des tropischen Tierkreises, tritt die Sonne in das Zeichen des Widders und durchläuft von dort aus die weiteren elf Sternzeichen.

Es muß unbedingt zwischen Sternbildern und Sternzeichen unterschieden werden.

In der Astronomie tragen zwölf der insgesamt 88 Sternbilder die gleichen Namen wie die zwölf Zeichen des astrologischen Tierkreises. Bei den Sternbildern handelt es sich um Gebilde von Fixsterngruppen. Die Sternbilder und Stern- bzw. Tierkreiszeichen verschieben sich stetig sehr langsam gegeneinander.

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